Matthäus Schmidlechner
Frederic

erhielt seine Gesangsausbildung an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Sein Gesangsstudium bei William Mason, Thomas Kerbl und Kurt Azesberger schloss er im Jahr 2009 mit Auszeichnung ab. Neben zahlreichen solistischen Auftritten im Bereich Oratorium war Matthäus Schmidlechner bereits seit 2003 in Gastauftritten am Linzer Landestheater zu erleben (u.a. als Wenzel in Smetanas „Die verkaufte Braut“). Seit der Spielzeit 2007/2008 gehört Matthäus Schmidlechner zum Solistensemble des Landestheaters Linz und hat sich dem Publikum in zahlreichen markanten und großen Rollen seines Tenorfachs als ausdrucksstarker und wandlungsfähiger Sängerdarsteller präsentieren können. So war er im Bereich des Musicals und der Operette u. a. als Freddy („My Fair Lady“), Adam („Der Vogelhändler“) und Baron Koloman Zsupan („Gräfin Mariza“) zu erleben; als Wagnersänger konnte er sich mit der Partie des David („Die Meistersinger von Nürnberg“) profilieren, und in Rameus „Platée“, Brittens „Albert Herring“ sowie bei der Uraufführung von Balduin Sulzers „Kaspar H“ gab er die Titelhelden. In der vergangenen Spielzeit war er u.a. als Quint in Brittens „Turn of the Screw“ und als Mime in „Das Rheingold“ bzw. im „Siegfried“ zu hören und zu sehen. In Helfenberg kennt man ihn von den Produktionen „Venus und Adonis“, „Der Drache von Helfenberg“ und „Der Mikado“.

 

Fenja Lukas
Mabel

wurde 1989 in eine Münchner Künstlerfamilie hineingeboren. Nach dem Abitur begann sie 2010 ihr Studium im Konzertfach Gesang an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz bei Katerina Beranova. In der Oper „Hänsel und Gretel“ im Stadttheater Bad Hall sang sie das Taumännchen. Im Sommer 2013 war sie als Pamina in Mozarts „Zauberflöte“ unter anderem im Brucknerhaus, Linz zu hören. Ebenso spielte sie in Bad Leonfelden in Kooperation mit der OÖ Landesausstellung „Alte Spuren – Neue Wege“ im Musical „Anatevka“ die Rolle der Hodel. Im neuen Musiktheater Linz singt sie in der Spielzeit 2014/15 die Titelrolle der Prinzessin Amirah in der Märchenoper „Die arabische Prinzessin“. 2013 wurde ihr das UNIsono – Stipendium für Hochbegabte verliehen, außerdem gewann sie 2014 den ersten Preis beim Operetten-Wettbewerb der Anton Bruckner Privatuniversität. 2014 schloss Fenja Lukas ihr Studium des Bachelor of Arts mit ausgezeichnetem Erfolg ab. Ihr Gesangsstudium intensivierte sie mit Meisterkursen bei Kurt Widmer, Christoph Prégardien und Wolfram Rieger.

Christoph Scheeben
Piratenkönig

wurde in Köln geboren und studierte Schulmusik mit Hauptfach Klavier in Köln und Gesang in London bei Diane Forlano (Royal Academy of Music). Weitere wichtige musikalische und sängerische Impulse erhielt er u.a. bei Anthony Rolfe Johnson, Reiner Goldberg und Barbara Pearson. Als gefragter Konzert- und Opernsolist konzertierte Christoph Scheeben mit Künstlern wie Ingeborg Danz, Christoph Prégardien, Emanuel Pahud, Janine Jansen, Stefan Litwin und Eric Le Sage. Er arbeitete u.a. mit Dirigenten wie Dennis Russel Davies, Gustav Kuhn und Jan Latham-Koenig zusammen. Mit besonderer Hingabe widmet sich Christoph Scheeben mit seinem Klavierpartner Stewart Emerson dem Liedschaffen von Brahms, Strauss, Eissler und Ives. Rezitals führten ihn zuletzt u.a. ins Berliner Konzerthaus und zur Kölner Philharmonie. In Helfenberg konnte man ihn in den vergangenen Sommern als Robert Biberti in den „Comedian Harmonists“ erleben.

Karen Robertson
Ruth

absolvierte ihre Ausbildung in ihrer Heimat und in Großbritannien.  Die ersten Engagements der gebürtigen Australierin waren an der Victorian State Opera in Melbourne, dann in England, wo sie als Ensemblemitglied der Royal Opera, Covent Garden tätig war. Danach kam sie nach Linz, wo sie seit zwanzig Jahren festes Ensemblemitglied des Linzer Landestheaters ist. Ihr Repertoire umfasst die gesamte Opernliteratur: Wagner, Mozart, Poulenc, R. Strauss, J. Strauss, von Oper bis hin zu Musicals, in tragischen und komödiantischen Rollen. Gesungen hat sie u.a. in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Spanien, Slowenien, Italien. Dass sie nun in Helfenberg in den „Piraten von Penzance“  die Ruth interpretiert, macht ihr besondere Freude, da sie mit sechzehn Jahren in einer Laienproduktion der Gilbert and Sullivan Society als eine der Generalmajorstöchter ihr Bühnendebut gab.

 

Rob Pelzer
Generalmajor

wurde in Landgraaf, in den Niederlanden geboren. Er erhielt seine künstlerische Ausbildung in Amsterdam, London und Wien. Er war in seiner Heimat u. a. in „Piraten von Penzance“ (Frederic), „The Last Five Years“, „The Lion King“ und in den Uraufführungen von „Rex“ (Rex) und „Ciske de Rat“, ferner am Stadttheater Bozen in „Jekyll and Hyde“ (Stride), in Antwerpen in „Romeo und Julia“ (Romeo), in Hamburg in „Mozart!“ (Wolfgang Amadeus Mozart) und an der Grazer Oper in „Gigi“ zu sehen. In Wien spielte er am Theater an der Wien in der Uraufführung von „Mozart!“ (Wolfgang Amadeus Mozart, alternierend) am Ronacher, sowie am Berliner Admiralspalast in „The Producers“ (Carmen Ghia) und im Palais Novak in „Boeing Boeing Andersrum“ (KLM-Steward Joop). Weiters gastierte er mit den Vereinigten Bühnen Wien in China und unterrichtete am Fontys Konservatorium in Tilburg. Neben seiner Arbeit auf der Bühne synchronisierte er in Holland zahlreiche Rollen für Fernsehen, Hörspiel und Film. Seit Dezember 2012 ist Rob Pelzer Mitglied des Musicalensembles am Landestheater Linz, wo er u.a. in „The Wiz“, „Les Miserables“ und zuletzt als Robert in Stephen Sondheims „Company“ zu sehen war.

Manfred Mitterbauer
Sergeant

studierte an der Musikuniversität Wien u.a. bei den Professoren Annamaria Rott, Gerhard Kahry und Kmsg. Walter Berry. Er sang in Österreich, Deutschland, Tschechien, Großbritannien, Frankreich und Portugal, bei Festivals wie dem Brucknerfest Linz,den Wiener Festwochen, Osterklang Wien oder ItineraireBaroque. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn seit 2004 mit dem britischen Liedbegleiter Roger Vignoles. Auf mehreren CD- und Rundfunkaufnahmen ist er als Interpret zeitgenössischer Werke zu hören, wobei etwa Kompositionen von Balduin Sulzer, Franz Xaver Frenzel oder Hannes Raffaseder von ihm auch uraufgeführt wurden. Als Gesangspädagoge hat er einen Lehrauftrag an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien inne und unterrichtet im Oö. Landesmusikschulwerk, in welchem er von 2000-2012 die Fachgruppe für Stimme leitete. Er lebt mit seiner Frau Sigrid und seinen Kindern Benedict, Tabea, Nathan und Philomena in Kremsmünster.

Tanja Höfer
Edith

ist in Helfenberg aufgewachsen und sammelte erste musikalische Erfahrungen in der Musikschule Rohrbach auf der Querflöte und im Gesang. Sie ist mehrfache Preisträgerin des Jugendmusikwettbewerbes „Prima la Musica“. Nach der Schulausbildung absolvierte sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien neben einem Lehramtsstudium aus Musikerziehung und Geographie, ein Querflötenstudium bei Furugh Karimi und ein Gesangsstudium bei Gerhard Hörl, welche sie mit ausgezeichnetem Erfolg abschließen konnte. Meisterkurse bei Kurt Widmer und Olga Warla-Kolo bereicherten ihre Studientätigkeit. Tanja Höfer wirkte bei diversen Opernproduktionen mit, wie beispielsweise als Flaminia in „Il mondo della luna“, als Pamina in „Die Zauberflöte“ und als Myrrha in „Das unterbrochene Opferfest“. Konzertreisen führten die Sängerin unter anderem nach Russland, Ungarn, Rumänien, Tschechien und Deutschland.

Barbara Wolfmayr
Kate

besuchte das Musikgymnasium Linz und studierte Klavier am Brucknerkonservatorium Linz. Nach der Matura absolvierte sie an der Universität Wien das Studium Anglistik und Amerikanistik und das Studium Musikerziehung an der Musikuniversität Wien. Den ersten Gesangsunterricht erhielt sie im Alter von 15 Jahren bei  Kurt Azesberger an der LMS Rohrbach, danach studierte sie Gesang in Wien am Goetheanistischen Konservatorium bei KS Hilde Rössel-Majdan sowie im Rahmen der musikpädagogischen Ausbildung bei Gertraud Berka-Schmid an der Musikuniversität Wien. Seit 1996 Unterrichtstätigkeit als Lehrerin für Musikerziehung, Englisch, Gesang und Klavier am BORG Bad Leonfelden. Konzerttätigkeit als Solistin und im Ensemble u.a. mit dem Ensemble ColCanto, dem Bach-Vokalensemble Schlägl oder Musica Antiqua Salzburg. In der Kulturfabrik Helfenberg war sie bereits in den Produktionen „Venus und Adonis“, „Der Drache von Helfenberg“ und „Der Mikado“ zu sehen.

Nathan Mitterbauer
Schiffsjunge

wohnt in Kremsmünster und besucht das Stiftsgymnasium in Schlierbach. Einen Großteil seiner Freizeit verbringt er im Landestheater Linz, wo er schon als Erster Knabe in der „Zauberflöte“, als Hirtenknabe in „Tosca“ und als Ali in der Kinderoper „Die arabische Prinzessin“ zu sehen war. Zudem spielt er Klavier (bei Dino Sequi), Volleyball, Fußball und Tennis.

Hermann Schober
Samuel

Hermann Schober wurde in Vorderweißenbach im Mühlviertel geboren. Nach seiner Matura am Bischöflichen Gymnasium in der Stifterstraße absolvierte er die Lehramtsprüfung an der PÄDAK der Diözese Linz. Seine Gesangsausbildung erhielt er am ehemaligen Bruckner-Konservatorium in Linz bei Prof. Schulz. Weitere Gesangsausbildung an der Landesmusikschule Rohrbach bei Prof. Kurt Azesberger. Hermann Schober ist Lehrer an der HS Bad Leonfelden, Mitwirkender und auch Leiter von verschiedenen Chören. Er absolviert gerade die Ausbildung zum AAP-Stimmtrainer.

 

CHOR
OPERA DA CAMERA

Tabea Mitterbauer / Philomena Mitterbauer / Barbara Neubauer / Judith Peer  Sopran   

Doris Enzenhofer / Elisabeth Jahn / Erika Zwirtmayr  Alt    

Thomas Eckerstorfer / Stefan Kapeller / Lukas Neumüller / Herbert Ratzenböck / Gottfried Sonnberger  Tenor   

Paul Grüner / Bernhard Markt / Emanuel Nimmervoll / Dominik Revertera / Hermann Schober  Bass   

 

INSTRUMENTALENSEMBLE
OPERA DA CAMERA

David Neumüller – Klavier
Carina Wimmer – Violine        
Christina Kaser –
Kontrabass
Patricija Fajdiga – Flöte
Johannes Knoll – Oboe
Kurt Edlmair – Klarinette
Simon Aiglstorfer – Horn
Karina Greiner – Fagott
Patrick Höfer – Schlagzeug